Der Spot, den die ARD nicht zeigen wollte: KLIMA° vor acht veröf­fent­licht „Wir schauen hin“

Matthias Matschke spielt die perso­ni­fi­zierte Klima­krise – Spot ab sofort online

Hamburg/Berlin, 05.11.2026. Der Verein KLIMA° vor acht hat den Werbe­spot „Wir schauen hin“ veröf­fent­licht, nachdem die ARD Media GmbH die Buchung eines Werbe­platzes abge­lehnt hatte. Der Schau­spieler Matthias Matschke spielt darin die perso­ni­fi­zierte Klima­krise. Der 35-sekün­dige Spot wurde heute bei einer Premiere in Berlin erst­mals gezeigt und ist ab sofort online verfügbar.

Klima­krise als igno­rierte Bedro­hung–aufge­löst durch drei Worte

Der Spot stellt die Klima­krise in sati­risch zuge­spitzter Form als weit­ge­hend igno­rierte Bedro­hung dar. Matthias Matschke verkör­pert die Klima­krise.
Am Ende löst sich die Drama­turgie mit der Aussage „Wir schauen hin“ auf, begleitet von den Logos der betei­ligten Unter­nehmen.

Im Spot spielen außerdem Jean­nine Michaelsen, Anna Thal­bach, Lea van Acken, Gianni Matheja, Max Schim­mel­p­fennig, Guido Hammes­fahr sowie Abbude & Ibo mit. Regie führte Laura Fischer. Gedreht wurde im Rosa-Luxem­burg-Gymna­sium in Berlin-Pankow, zusammen mit Schüler:innen einer siebten Klasse.

ARD Media lehnte ab – KLIMA° vor acht prüft gericht­liche Schritte

Den Spot hat KLIMA° vor acht im Rahmen der Initia­tive „Wir schauen hin“ gemeinsam mit der GLS Bank, Prokon eG und EWS Schönau entwi­ckelt. Er sollte am 22. Oktober im Vorabend­pro­gramm der ARD kurz vor der „Tages­schau“ laufen. Die Vermark­tungs­ge­sell­schaft ARD Media GmbH lehnte die Buchung ab, weil es sich angeb­lich nicht um Image­wer­bung handle.

Der Medi­en­an­walt Jasper Prigge wider­spricht: Image­wer­bung sei nicht auf konkrete Produkt­ver­spre­chen beschränkt, es genüge, dass eine Kommu­ni­ka­tion das Ansehen eines Unter­neh­mens stei­gern könne. „Nach unserer Einschät­zung ist der Spot jeden­falls zulässig“, so Prigge.

KLIMA° vor acht prüft nun gericht­liche Schritte gegen die ARD Media GmbH.

Stimmen zum Spot

„Lasst uns gemeinsam hinschauen, denn die Klima­krise betrifft alle unsere Lebens­be­reiche. Die mediale Aufmerk­sam­keit muss der Dimen­sion der Krise endlich gerecht werden.“

Frie­de­rike Mayer, Vorständin von KLIMA° vor acht e.V.

„Es ist billig, die Welt zu zerstören. Die Auswir­kungen der Klima­krise werden uns teuer zu stehen kommen. Es ist exis­ten­ziell, dass wir hinschauen und handeln“, sagt Aysel Osma­noglu, Vorständin der GLS Bank.

„Die Klima­krise betrifft unsere Lebens­grund­lagen, unsere Wirt­schaft und unsere Ener­gie­ver­sor­gung. Sie zu igno­rieren, ist keine Option. Genau deshalb unter­stützen wir die Initia­tive ‚Wir schauen hin‘“, sagt Dr. Henning von Stechow, Vorstand von Prokon.

Premiere in Berlin, Spot online

Die Urauf­füh­rung fand heute von 11 bis ca. 12:30 Uhr in der Aula des Rosa-Luxem­burg-Gymna­siums in Berlin-Pankow statt, dem Drehort des Spots. Anwe­send waren die Darsteller:innen und Regis­seurin Laura Fischer.

Über KLIMA° vor acht

Der gemein­nüt­zige Verein KLIMA° vor acht e.V. setzt sich für eine bessere und der Rele­vanz der Klima­krise ange­mes­sene Bericht­erstat­tung der deut­schen Medien ein und misst seit 2021 durch­ge­hend das Programm von Das Erste und ZDF. Der Verein hat seinen Sitz in Hamburg und finan­ziert sich ausschließ­lich durch Spenden. Weitere Infor­ma­tionen: klimavoracht.de

Kontakt

Dr. Norman Schu­mann – Spre­cher von KLIMA° vor acht
Tel. +49 178 4086086
presse@klimavoracht.de

Nora Scha­reika – Kommu­ni­ka­tion GLS Bank
Tel. +49 234 5797 4409, Mobil +49 151 22118613
nora.schareika@gls.de

Svenja Jäger – Pres­se­spre­cherin Prokon
Tel. 04821 6855–460
presse@prokon.net

KLIMA° vor acht veröffentlicht den Spot „Wir schauen hin“, nachdem die ARD Media die Buchung eines Werbeplatzes abgelehnt hatte. Matthias Matschke spielt die personifizierte Klimakrise – der 35-sekündige Spot ist online.

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