Über anderthalb Jahre lang hat KLIMA° vor acht für einen Werbeplatz vor der „Tagesschau“ gesammelt – jetzt ist die Sponsorensuche erfolgreich beendet. Mit 135.000 € von sechs Unternehmen, darunter die GLS Bank und Prokon als Hauptsponsoren, kann die Produktion für den Klimaspot endlich starten.
Ein langersehnter Meilenstein
Seit 2020 setzen wir uns von KLIMA° vor acht für ein regelmäßiges, konstruktives TV-Format zu Klimathemen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk ein. Um dieser Forderung mehr Sichtbarkeit zu geben haben wir eine Sponsoring-Kampagne für Unternehmen ins Leben gerufen: Über die vergangenen anderthalb Jahre haben wir Unterstützer:innen unserer Vision gesucht . Mit dem eingesammelten Sponsoring-Betrag rückt unser Ziel #PrimetimeFuersKlima nun ein großes Stück näher: Wir werden einen Werbeplatz vor der „Tagesschau“ kaufen und für mehr Klimaberichterstattung werben. Zu einer Sendezeit mit dem größten Fernsehpublikum in Deutschland.
„Es ist sehr aufregend! Das Team von KLIMA° vor acht wird jetzt den Spot produzieren, auf den es seit mehr als fünf Jahren hinarbeitet“, sagt Aysel Osmanoglu von der GLS Bank, die die Kampagne gemeinsam mit der Prokon Regenerative Energien eG als Hauptsponsorin finanziert.
Sechs Sponsoren machen es möglich
Zu den ersten Unterstützern zählten die Energiegenossenschaft EWS Schönau und der Haferdrink-Hersteller Oatly. Auch der sauerländische Maschinenhersteller Ohrmann GmbH und der Energieberater ENSO GmbH erkannten früh die Bedeutung guter Klimaberichterstattung und stiegen als Sponsor:innen ein. Den größten Beitrag leisteten die GLS Gemeinschaftsbank eG und die Prokon Regenerative Energien eG mit jeweils 50.000 €.
„KLIMA° vor acht schafft genau das, was wir in Deutschland dringend brauchen: verlässliche, leicht zugängliche und wissenschaftlich fundierte Informationen zum Klimawandel. Als Energiegenossenschaft stehen wir für Verantwortung und Transparenz und unterstützen diese Kampagne aus voller Überzeugung“, sagt Henning von Stechow, Vorstandsvorsitzender der Prokon eG.
Warum es diesen Spot vor der Tagesschau braucht
Der Grund für die Kampagne liegt in den Zahlen: 2025 entfielen bei Das Erste nur noch 1,33 Prozent des Gesamtprogramms auf Klimathemen – 2024 waren es 1,49 Prozent, 2023 noch 2,2 Prozent. Beim ZDF sieht es ähnlich aus: 1,32 Prozent der Sendeminuten drehten sich 2025 um die Klimakrise, nach 1,4 Prozent 2024 und 1,9 Prozent 2023.
„Die globalen Durchschnittstemperaturen steigen immer weiter, die Berichterstattung dagegen nimmt stetig ab“, bringt es Friederike Mayer, Vorständin von KLIMA° vor acht e.V., auf den Punkt.
Wie es jetzt weitergeht
Mit dem Abschluss der Sponsorensuche beginnt die nächste Phase: die Produktion des Werbespots. Ziel bleibt, die Klimakrise mit einem täglichen, konstruktiven Format zur besten Sendezeit im deutschen Fernsehen zu verankern – dort, wo die meisten Menschen erreicht werden.
Wir bedanken uns bei allen Sponsoren für ihr Vertrauen und ihre Unterstützung. Ohne sie wäre dieser Schritt nicht möglich.
