Crowd­fun­ding in Rekord­zeit abge­schlossen

02.09.2020. „KLIMA° vor acht“ – das ist der Name eines neuen Formats zur Klima­krise. Gestern Abend um 19:55 Uhr ist das Crowd­fun­ding für das ehrgei­zige Projekt online ange­laufen – in einer Rekord­zeit von drei­ein­halb Stunden nach Kampa­gnen­start wurde bereits die Gesamt­summe von 20.000 Euro erreicht. Ziel von „KLIMA° vor acht“ ist es, die Klima­berichterstattung im deut­schen Fern­sehen voran­zu­treiben und alle Fern­seh­an­stalten zu moti­vieren, ähnliche Sendungen in ihr Programm zu inte­grieren.

Die Gruppe hinter dem Projekt will damit zeigen, wie Aspekte der Klima­krise auch in kurzen Formaten einer breiten Öffent­lich­keit vermit­telt werden können – basie­rend auf wissen­schaft­li­chen Fakten. Insge­samt werden sechs Folgen des drei- bis fünf­mi­nü­tigen Fern­seh­for­mats „KLIMA° vor acht“ produ­ziert.

„Seit 20 Jahren zeigt die ARD schon ‚Börse vor acht‘. Dabei besitzt nur jede:r sechste Bürger:in Aktien. Doch die Klima­krise geht uns alle etwas an: Die Rund­funk­an­stalten müssen endlich anfangen, diese ernst zu nehmen und an promi­nenter Stelle regel­mäßig darüber berichten“, sagt Dr. Mario Hütten­hofer, Mitin­itiator von „KLIMA° vor acht“.

Über das Projekt

Um das Projekt reali­sieren zu können, haben sich mehr als ein Dutzend Menschen, viele davon mit Wurzeln in der Klima­be­we­gung, als „Team KLIMA° vor acht“ zusam­men­getan; sie alle arbeiten ehren­amt­lich an dem Projekt. Zur Finan­zie­rung des Projektes wurde eine Crowd­fun­ding-Kampagne auf Start­next gestartet. Nach dem schnellen Errei­chen des Fundings­ziels von 20.000 Euro werden die sechs Folgen im Herbst produ­ziert und online zur Verfü­gung gestellt.

„Inner­halb kürzester Zeit wurde das Funding­ziel erreicht. Dies zeigt immenses Inter­esse und großen Bedarf an einem neuen Format: Die Bericht­erstat­tung zur Klima­krise muss sich drin­gend ändern. Wir brau­chen umfas­sendes Wissen über diese Krise, um entspre­chende Lösungs­wege nicht nur aufzu­zeigen, sondern auch zu beschreiten“, sagt Julia Zwick, Mitin­itia­torin von „KLIMA° vor acht“.

Lang­jäh­rige Forde­rung

Die Forde­rung nach einem regel­mä­ßigen Fern­seh­format zur Klima­krise ist nicht neu. Bis heute unter­schrieben bereits über 26.500 Menschen eine Peti­tion an die ARD, in der sie „KLIMA° vor acht“ an einem promi­nenten Sende­platz forderten. Auch die Gruppe Gran­nies for Future rich­tete sich bereits mit zahl­rei­chen Briefen an die Verant­wort­li­chen der öffent­lich-recht­li­chen Anstalten. Zuletzt machten Aktivist:innen der Umwelt­be­we­gung Extinc­tion Rebel­lion mit der Beset­zung des NDR in Hamburg auf die Dring­lich­keit einer umfas­senden Klima­berichterstattung aufmerksam.

Pres­se­kon­takt und weitere Infor­ma­tionen: Norman Schu­mann, Tel: 0178 4086086; Frie­de­rike Mayer, Tel: 0176 20071497; E‑Mail: presse@klimavoracht.de; Twitter: http://www.twitter.com/KlimaVorAcht; LinkedIn: http://www.linkedin.com/company/klimavoracht; Face­book: https://www.facebook.com/Klimavor8

Weitere Links: Crowd­fun­ding-Kampagne: https://www.startnext.com/klima-vor-acht; Peti­tion für Klima vor acht: Peti­tion für Klima vor acht; Appell der Gran­nies for Future: Appell der Gran­nies for Future

Das Crowdfunding für das Format „KLIMA° vor acht“ erreicht sein Ziel von 20.000 Euro in nur dreieinhalb Stunden. Im Herbst entstehen sechs Folgen des drei- bis fünfminütigen Formats.

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